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Über mich: Der Kopf hinter SPICASA

Warum mir die Natur so viel bedeutet

Angefangen hat alles vor fast 50 Jahren im Ruhrpott. Schon damals war ich als kleiner ‚Wölfling‘ bei den Pfadfindern lieber draußen im Matsch als drinnen im Warmen. Während andere Kinder Cartoons schauten, habe ich gelernt, wie man den Wald liest oder wie man Dämme in Bäche baut – was oft den Zorn des Försters auf sich zog. Diese Neugier auf das Draußensein bin ich nie wieder losgeworden.

Seit fast 20 Jahren ist nun Bayern mein Zuhause. Zusammen mit meiner Familie habe ich hier und in Österreich unzählige Gipfel erklommen oder irgendwelche Schluchten und Klammen durchkraxelt. Und wenn die meisten anderen Wanderer längst schlafen, fängt mein Abenteuer oft erst richtig an: Die Nachtfotografie ist meine große Leidenschaft. Deshalb habe ich schon zahlreiche Nächte unter dem freien Sternenhimmel verbracht, immer auf der Jagd nach dem perfekten Bild.

Vom Handwerk zur digitalen Logik

Beruflich habe ich nicht am Schreibtisch angefangen, sondern an der Werkbank. Meine Ausbildung zum Industriemechaniker hat mir beigebracht, wie man Dinge repariert und praktische Lösungen findet, statt lange herumzureden. Diese ‚Hands-on‘-Mentalität hilft mir bis heute, wenn Projekte mal klemmen.

Aber nur ‚Funktionieren‘ reichte mir irgendwann nicht mehr, ich wollte auch gestalten. Also tauschte ich das Öl gegen Pixel, wurde Mediengestalter und fuchste mich immer tiefer in die Welt des Programmierens und der Datenbanken rein. Das alles mündete schließlich in meiner Qualifikation zum Fachinformatiker.

Dabei war ich mir nie für irgendeine Arbeit zu schade – ganz im Gegenteil. Ob als Pizza-Taxi-Fahrer, hinter der Bar, als Kellner oder an der Rezeption als Hotelkaufmann: Diese Jobs haben mich geerdet. Sie haben mir gezeigt, wie man sich blitzschnell auf die unterschiedlichsten Menschen und Situationen einstellt. Heute profitiere ich von genau dieser wilden Mischung: Ich habe das technische Verständnis, den Blick fürs Design, das Verständnis für die Logik – und die nötige Gelassenheit, wenn es unerwartet stressig wird.

Werte und Erfahrung

Wenn ich auf über 30 Jahre Arbeitsleben zurückblicke – sei es in der Gastronomie, im Handwerk oder im Service –, dann zählen für mich weniger die Zeugnisse, sondern die Haltung dahinter. Ein entscheidender Moment war für mich die Wehrpflicht. Obwohl mich das ‚Überleben draußen‘ schon damals brennend interessierte und die Bundeswehr eigentlich gepasst hätte, habe ich den Kriegsdienst verweigert. Ich konnte es schlicht nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, auf Befehl anderen Menschen Schaden zuzufügen. Stattdessen wollte ich helfen.

Im Zivildienst habe ich mich um behinderte Kinder und hilfsbedürftige Menschen gekümmert – eine Erfahrung, die mich später auch beruflich ins Gesundheitswesen und in eine Klinik führte. Dort habe ich, gerade während der schwierigen Corona-Zeit, hautnah miterlebt, wie wichtig Schutz und gegenseitige Hilfe sind. Dabei ist mir bewusst geworden, wie sehr wir uns als Gesellschaft von den Grundlagen entfernt haben. Für mich bedeutet Respekt auch, den Ursprung unseres Lebens zu verstehen – sei es der eigene Anbau von Obst und Gemüse im Garten oder das Wissen, wie man ein Tier fachgerecht schlachtet. Es geht mir um die Balance: Die Wurzeln nicht zu vergessen, aber gleichzeitig den technologischen Fortschritt unserer Zeit zu beherrschen und ihn als wertvolles Werkzeug richtig einzusetzen.

Warum ich über die Krisenvorsorge aufklären möchte

Die Leidenschaft für Outdoor war bei mir eigentlich immer da, doch seit gut zehn Jahren treibt mich ein ernsteres Thema um: Die Krisenvorsorge. Ich habe in dieser Zeit unzählige Bücher und Artikel gelesen, sowie Dokumentationen verschlungen, um das Thema wirklich intensiv zu verinnerlichen. Denn man muss kein Schwarzseher sein, um zu erkennen, dass sich die Krisen häufen. Sei es durch Kriege, Umweltkatastrophen oder ganz lokale Gefahren wie Hochwasser oder ein Hausbrand. Auch die Erfahrung der Pandemie hat mir gezeigt: Wir müssen vorbereitet sein, falls es beim nächsten Mal noch dicker kommt als bei Corona.

Um dieses Wissen nicht nur im Kopf zu haben, sondern Theorie und Praxis zu vereinen, betreibe ich seit 2018 den YouTube-Kanal MrIndoor2Outdoor. Während ich mich dort lange auf Ausrüstung und ‚Gear‘ konzentriert habe, widme ich mich von nun an verstärkt den fundierten Vorsorgestrategien. Sowohl auf dem Kanal als auch hier auf der Webseite SPICASA geht es mir darum, mein Wissen mit Vielen zu teilen. Ich möchte eine größere Akzeptanz für die Realität möglicher Krisen schaffen – und mit praktischen Hilfsmitteln gleich die passenden Antworten liefern.

Krisenvorsorge ist keine Angstmacherei, sondern gelebte Verantwortung. Ich freue mich, dass du den Weg hierher gefunden hast. Nutze meine Erfahrung, entwickele deine eigene Strategie und sei gemeinsam mit mir einen Schritt voraus, um größeren Schaden zu vermeiden.

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